Aktuelles

Das Bündnis stellt sich vor

Themen & Projekte

Termine

Downloads

Presse

Links

interner Bereich

 

PRESSE

Rheingau-Taunus-Kreis 23. Januar 2009

Bündnis für Familie formuliert weitere konkrete Ziele für die eigene Arbeit
Landrat Albers: Workshop diente der Standortbestimmung und der Entwicklung weiterer Projekte / Bisherig Arbeit wurde gelobt

„Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Was ist noch zu tun?“ Mit diesen drei Fragen begrüßten die beiden Moderatorinnen Silke Fabian und Vera Lohmann-Weißbrodt vom Servicebüro „Lokale Bündnisse für Familie“, die Teilnehmer eines speziellen Workshops des Lokalen Bündnisses für Familie im Rheingau-Taunus-Kreis. Ging es in diesem Workshop um eine Standortbestimmung und um die Weiterentwicklung der Arbeit im Lokalen Bündnis für Familie im Kreis, das im September 2006 auf Initiative von Landrat Burkhard Albers gegründet worden war. „Bei der Auftaktveranstaltung vor zwei Jahren wurden viele Vorschläge und Ideen unterbreitet, die wir in einzelnen Arbeitskreisen bearbeitet haben“, so die bisherige Koordinatorin Gunda Biesel.

Nun gelte es diese Ansätze weiterzuentwickeln, zu schauen, wo nachgebessert werden sollte, an welchen Stelle sich neue Fragen und Vorschläge ergeben haben. „Wir wollen nun in vielen Teilen in die Feinabstimmung gehen“, so Karin Becker, die den Stab der Koordinatorin von Gunda Biesel übernahm. Sprecher der sechs Arbeitsgruppen „Kinder“, „Jugend“, „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, „Erwachsene und Beratung“, „Senioren“ und „Familienwegweiser“ berichteten zunächst im Workshop über das bisher Erreichte. Lob gab es dafür aus berufenem Munde. Silke Fabian und Vera Lohmann-Weißbrodt vom Servicebüro, das die Lokalen Bündnisse in ihrer Arbeit unterstützt, würdigten die Leistungen der Arbeitsgruppen: „Es sind bisher schon sehr viele Ergebnisse sichtbar, die noch aufgegliedert werden sollten.“

So waren sich die Akteure des Bündnisses im Kreis auch schnell einig, dass nun die bisherigen Bezeichnungen der Arbeitsgruppen nicht mehr passen. Die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Projekte sollten nun mehr stärker in den Fokus genommen werden. Ziel ist es auch neue interessierte Akteure für das Lokale Bündnis für Familie im Rheingau-Taunus-Kreis zu finden. Denn noch immer ist das von Landrat Burkhard Albers vorgegebene Ziel, „der Rheingau-Taunus-Kreis soll der familienfreundlichste Kreis in Deutschland sein“, Programm. Ein Programm, an dem alle im Kreis mitarbeiten können.

Aus der Bestandsaufnahme ergab sich dann die Frage: „Was wollen wir in ein bis zwei Jahren mit dem Bündnis erreicht haben?“ Dabei stand eine Aussage im Mittelpunkt: „Ein stärkeres öffentliches Interesse für das Bündnis und seine Arbeit im Kreis schaffen.“ Dazu wird sicherlich der geplante Familienwegweiser beitragen, der im Frühsommer erscheinen soll. Eine Broschüre, die über die vielfältigen Angebote für Familie im Kreis Aufschluss gibt. Aber auch über die Einführung einer Sozialcard soll intensiv diskutiert werden. Kooperationen mit anderen Netzwerken sollen verstärkt ausgebaut werden. Zudem strebt das Bündnis eine „offene Jugendbefragung“ und die Erarbeitung eines Jugendinternetportals an. In einer Arbeitsgruppe wird die Idee eines „Begrüßungsprojektes für Neugeborene“ weiterentwickelt.

„Die Ideen des Workshops werden wir nun mit den Akteuren in den Arbeitskreisen rückkoppeln. Ziel bleibt, wir wollen die bekannten und die neuen Projekte für einen familienfreundlichen Rheingau-Taunus-Kreis weiterentwickeln“, so Koordinatorin Karin Becker. Das Lokale Bündnis für Familie im Rheingau-Taunus-Kreis habe viele neue Impulse und viele interessante Anregungen durch den Workshop erhalten. Landrat Albers: „An den Vorschlägen werden wir mit großer Energie arbeiten. Wir haben weitere konkrete Ziele formuliert, die es nun zu bearbeiten gilt.“

 

zurück

 

oben