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Rheingau-Taunus-Kreis 17.09.2010

Bildungsbundesliga und familienfreundlichster Kreis in Deutschland - der Rheingau-Taunus auf einem guten Weg!

Landrat Burkhard Albers und Helmut Heisen, Bildungsbotschafter des Kreises und ehemaliger Schulleiter der IGS Obere Aar: "Wir müssen Bildungsangebote über alle Altersstufen hinweg schaffen und den Menschen Wege aufzeigen, wie sie sich erfolgreich weiterbilden und qualifizieren können."

Landrat Burkhard Albers besuchte das Familienzentrum in Idstein, um sich ein Bild von der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort zu machen. Zugleich nutzte er die Gelegenheit, um für seine zentralen Vorhaben im Bündnis für Familien und für Bildung zu werben: "Wir werden der familienfreundlichste Kreis in Deutschland, an diesem Vorhaben halte ich fest."

Die im Bündnis für Familien aktive Angela Obst, bei der Naspa verantwortlich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, berichtete denn auch von den vielfältigen Initiativen, die im Rahmen des Bündnisses umgesetzt werden: "Vom Begrüßungspaket für Neugeborene über den Familienwegweiser und das Familienfest, bis hin zum Wettbewerb familienfreundlicher Betrieb, das Bündnis für Familien im Rheingau-Taunus ist eine Erfolgsgeschichte", so Obst. Landrat Burkhard Albers wies auf das Zusammenspiel intakter Familien und erfolgreicher Bildungskarrieren hin und warb darum, "dass die Politik weiter in Bildung investiert, denn ohne gute Bildungsangebote verspielen wir die Zukunftschancen unseres Kreises." Dem konnte der ehemalige Leiter der IGS Obere Aar, Helmut Heisen, voll zustimmen: "Der Rheingau-Taunus ist hervorragend aufgestellt, hat die Schulen umfassend saniert, Schulsozialarbeit flächendeckend etabliert und den Ausbau der Mittagstischversorgung für die Schülerinnen und Schüler forciert." So erinnert Heisen daran, dass vor fünf Jahren nur eine einzige Schule im Kreis überhaupt eine Mensa hatte, "heute sind es 16 Schulen, das wird langsam zum Normalfall und ist Ergebnis der richtigen politischen Prioritätensetzung."

Albers und Heisen sehen mit Sorge, "dass nun einige beginnen, sich auf dem Erreichten ausruhen zu wollen." Angesichts der demografischen Entwicklung im Rheingau-Taunus und angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels, sei dies ein unverzeihlicher Fehler: "Wir können in der Bildung kurzfristig sparen, aber das holt uns in zehn oder spätestens 15 Jahren bitter ein. Nur gut ausgebildete Menschen können den von Generationen erarbeiteten Wohlstand erhalten und ausbauen."

Beide plädieren daher für die Vernetzung der bestehenden Bildungsangebote und die Schaffung zweier Zentren des Lebensbegleitenden Lernens in Taunusstein und Geisenheim. Der ehemalige Schulleiter der IGS Obere Aar betont, "dass meine ehemalige Schule dringend saniert werden muss, am besten im Rahmen der Pläne des Hessencampus, aber wenn der aus undurchschaubaren Gründen blockiert wird, dann muss die Sanierung in einem ersten Schritt auch ohne HessenCampus angegangen werden." Dem stimmte Landrat Burkhard Albers zu und versprach: "Wir spielen in der Bildungsbundesliga, wir dürfen in unseren Anstrengungen jetzt keinesfalls nachlassen!"


 

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